Februar 24, 2020

Der Chaga ist ein Vitalpilz, der an Birken, besonders in kälteren Regionen, vorzugsweise in Lappland und Sibirien, wächst. In diesen Regionen ist der Chaga bereits ein beliebtes Heilmittel und wird zur Behandlung vieler Krankheiten eingesetzt. Seine Wirkung ist wissenschaftlich bewiesen. Meist wird die Behandlung in Form von Tee durchgeführt. Doch ist der Chaga nicht nur innerlich anwendbar, auch ist bei vielen Krankheiten eine äußerlich anwendbare Therapie notwendig oder von Vorteil.

Zur äußerlichen Anwendung wird am besten eine Tinktur hergestellt. Tinkturen sind im Allgemeinen Pflanzenauszüge, die mit einem starken Alkohol verbunden werden. Empfohlen ist hier ein Alkoholgehalt von ungefähr 50%. Wer die Tinktur innerlich anwenden möchte, muss darauf achten, dass ein trinkbarer Alkohol verwendet wurde. Achten Sie jedoch darauf, dass der hohe Alkoholgehalt Sie eventuell arbeitsunfähig macht oder Sie nicht mehr Auto fahren sollten. Die Anwendung von Tinkturen ist daher für die äußerliche Anwendung gedacht.

Wenn Sie nun Ihre eigene Chaga Tinktur herstellen möchten, dann benötigen Sie dazu wilden Chaga Pilz. Es ist wichtig, dass es sich um wilden Chaga handelt. Der Pilz benötigt die Birke um die Vitalstoffe zu entwickeln. Chaga wird auch auf einer Pilzfarm in China hergestellt. Der künstliche Pilz ist aber mit chemischen Substanzen behandelt, die ihn eher schädlich machen. Achten Sie also darauf den wilden Chaga zu kaufen.

Den Chaga sollten Sie so klein wie möglich zermahlen, dass ein feines Granulat entsteht. Am besten geht dies mit einer Mühle oder einem Mörser. Wer zum Beispiel eine große Pfeffer- oder Kaffeemühle besitzt, kann diese dafür verwenden. Das Granulat wird dann mit 500ml Schnaps vermischt. Der Schnaps sollte hochprozentig sein. Gut eignet sich zum Beispiel Wodka mit 50% Alkohol. Die Mischung geben Sie in ein Glas und verschließen es luftdicht. Die Tinktur muss jetzt mindestens zwei Monate ziehen, dabei sollten Sie den Inhalt alle 2 Tage gut verrühren. Nach zwei Monaten muss die Tinktur nur noch durch einen Kaffeefilter gelassen werden, damit die Pilzstücke herausgefiltert werden. Der Alkohol hat nun die ganze effektive Wirkung des Vitalpilzes und das auch noch hochkonzentriert. Die Tinktur ist in einer Flasche verschlossen bei Zimmertemperatur ungefähr ein Jahr haltbar. Wenn Sie das gefilterte Granulat nicht wegwerfen möchten, dann können Sie daraus einen Tee zubereiten. Dafür kochen Sie es zwei Stunden in Wasser und fertig ist ihr Tee.

Der Chaga in Form von Tinktur wird besonders gern bei Hautkrankheiten, wie Psoriasis, der sogenannten Schuppenflechte, horniger Haut, Neurodermitis und Akne angewendet. Aber auch bei der Heilung von Wunden und der Narbenbildung zeigt Chaga eine gute Wirkung. Seine entzündungshemmende und antioxidative Wirkung ist besonders wohltuend für alle, die Probleme mit der Haut haben. Auch beinhaltet der Vitalpilz Betulin und andere Substanzen, die bei der Wundheilung helfen.

Wie wird die Chaga Tinktur nun angewendet?

Die Anwendung der Tinktur ist ganz einfach. Sie müssen Sie einfach nur auf die betroffene Stelle träufeln und ca. 30min einwirken lassen. Nach der angegeben Zeit sollten Sie sie dann vorsichtig, am besten mit einer milden pH-neutralen Seife abwaschen und sanft trocken tupfen. Aufgrund des Alkohols kann die Tinktur etwas brennen. Akne und Pickel im Gesicht können auch behandelt werden, hier besprenkeln Sie vorsichtig das Gesicht. Vorsicht jedoch, dass die Tinktur nicht ins Auge gelangt! Auch Entzündungen, wie zum Beispiel Sonnenbrand, lassen sich hervorragend damit behandeln. Wunden verschließen schnell dank der guten Chaga Tinktur und das ohne Narbenbildung.

Bei schweren Fällen von Neurodermitis und allen anderen Hautkrankheiten können Sie eine kombinierte Therapie von äußerlicher und innerlicher Behandlung ausprobieren. Da die meisten Krankheiten eine fehlerhafte Reaktion des Immunsystems sind hilft der innerliche Chaga sehr gut. Hierzu nutzen Sie die Tinktur wie oben beschrieben und trinken täglich zwei Tassen Chaga Tee.

Tinkturen wirken sehr gut, jedoch sehen viele die starke Alkoholkonzentration als Problem an. Kranke Menschen, Kinder oder Schwangere sollten auf keinen Fall eine Tinktur mit Alkoholkonzentration nutzen. Hierfür gibt es eine gute Alternative. Kochen Sie einfach einen extra starken Chaga Tee. Sie nehmen den Chaga Pilz, ungefähr 5 Stücke, geben ihn in heißes Wasser und lassen alles dann ungefähr 2 Stunden langsam köcheln. Das Wasser wird eine tiefschwarze Farbe bekommen. Angewendet wird es gleich wie die Tinktur. Der Vorteil ist, dass der Tee absolut alkoholfrei und in der Zubereitung deutlich schneller ist.

Der Chaga hat durch seine entzündungshemmende, antioxidative, stoffwechselanregende und immunstärkende Wirkung immense Vorteile bei der Behandlung von Hauterkrankungen und Hautentzündungen. Schon bei der ersten Anwendung werden Sie die wohltuende Wirkung des Chagas spüren können. Die Behandlung mit Tinktur lindert nicht nur die Symptome, sondern sorgt für eine natürliche Abheilung und das ohne Narbenbildung.


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